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Flucht vor dem Nebel

Posted on November 30th, 2014

Zeit für Winterbilder. Während hier in den tieferen Regionen der Schweiz der graue Herbst das Land mit Nebel eindeckt, sind die Berge bereits mit Schnee bedeckt und häufig scheint über dem Nebel auch die Sonne.
Ich sollte mir mehr Zeit nehmen um dem Nebel zu entkommen und auf einen Berg zu steigen und die Sonne wiederzusehen. Und jetzt ist es praktisch um Sonnenuntergänge zu fotografieren, weil die Sonne so früh untergeht. Aber dafür muss man auch lange auf den Sonnenaufgang warten, wenn man die lange kalte Winternacht auf einem Berg verbringt. Denn meistens ist es schwierig wieder hinunterzukommen, weil die Seilbahnen gar nicht oder nur bis zum Sonnenuntergang fahren. Und wenn ihr jetzt meint, kein Problem, da hats ja Skipisten flitzen wir die runter -Nein! Das ist nämlich während der Nacht verboten.
Und wahrscheinlich ist das auch besser so, weil die Pistenbullys an der Arbeit sind und manchmel spannen die auch noch Stahlseile an besonders steilen Stellen. Wenn man in so ein Gerät oder Seil reinfährt, ohoh das wird wirklich weh tun.

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Alpenrosen

Posted on November 27th, 2014

Ich fand diese schönen Blumen bei meinem Nachmittagsspatziergang mit Bubu. Aber ich dachte mir, was für ein schlechtes Licht hier am frühen Sommernachmittag doch ist.
Und darum kam ich dann am Abend zur rechten Zeit nochmals vorbei, als die Alpen glühten, um die die Blümchen in einer beeindruckenderen Beleuchtung zu fotografieren. Während dem Sonnenuntergang ist das Licht so viel besser als während dem Tag, wo es harte Schatten von der brennenden Sonne gibt. Allerdings ist der Sonnenuntergang auch zeitkritisch, man hat nur ein paar Minuten, wenn die Berge rot zu leuchten beginnen, bis der ganze Zauber dann wieder vorbei ist, darum immer genug früh vor Ort sein.
Wenn es also möglich ist während dem Sonnenauf- oder Sonnenuntergang zu knipsen, macht das, auch wenn es hart ist Morgens früh aufzustehen. Und glaubt mir ich hasse es früh aufzustehen…

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Geiranger

Posted on November 25th, 2014

Am hintersten Ende dieses langen Fjords, liegt ein kleiner Ort namens Geiranger, welcher auch gleich dem ganzen Fjord seinen Namen gibt.
Jeden Tag kommt ein riesiges Meerschiff bis zum Ende des Fjords. Und nicht so wie ich, solltet ihr wissen wann es kommt. Dann kann man ein wirklich beeindruckendes Bild von einem grossen Schiff im schmalen Fjord machen. Ich habe solche Bilder schon gesehen und es sieht schon beeindruckend aus. Also die Landschaft ist natürlich auch selbst schon unglaublich schön, mit den ganzen wunderbaren Bergen und dem Meer dazwischen. Aber mein Rat ist, macht das Bild mit der Sahnehäubchen oben drauf.

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Violette Blumen in Norwegen

Posted on November 23rd, 2014

Gerade weil wir während unserer Reise durch Norwegen meistens schlechtes Wetter hatten, konnten wir ein paar sehr dramatische Himmel sehen.
Die Sonne war fast vollständig mit Wolken bedeckt, aber ein paar Löcher konnten die Berge mit Lichtflecken bescheinen. Darum habe ich mich in ein Feld mit mit Blumen begeben, damit ich noch ein wenig Farbe ins Bild bekomme. Ich wählte die Blende f/11 was immer noch zu weit offen war, damit die Schärfentiefe auch für den Vordergrund reichte.. Eine Blende f/16 oder f/22 wären besser gewesen.
Ich mag das Bild trotzdem, wegen der Farben, dem dramatischen Himmel und den Gletschern im Hindergrund.

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Schlechtes Wetter in der Nacht

Posted on November 22nd, 2014

Der Plan war, zur Spitzmeilenhütte hoch laufen und die ganze Nacht spitzen Sternbilder machen. Die Realität war, wir liefen durch dicken Nebel hoch, die Wanderung war härter und länger als geplant und das Wetter war nicht wie vorher gesagt.
Es war wirklich nicht wie gewünscht und die Wolken blieben die ganze Nacht durch, ohne den Hauch einer Chance auch nur Sterne zu erahnen. Aber nach der Nacht gab es einen fantastischen Sonnenaufgang. Die Wolken haben sich genau zur rechten Zeit aufgelöst, als der Horizont gelb wurde. Und so bekamen wir einen wunderbaren Himmel in einer tollen, verschneiten Landschaft.
Und für den Rest des Tages und die nächste Nacht, die ich natürlich nicht mehr in den Bergen verbrachte, war der Himmel vollkommen klar und schön blau…

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Pragelpass

Posted on November 21st, 2014

Es war Ende 2012 als ich eine Testserie mit ein paar Kameras und Objektiven startete. Für diesen Zweck fuhren wir in den Kanton Glarus ins Klöntal.
Bis dahin nutzte ich eine Canon 60D und für diese Nacht habe ich mir eine Canon 5D und ein paar Objektive ausgeliehen. Und was soll ich sagen, nach diesem Wochenende habe ich mir eine Canon 5DmkII und ein Canon 16-35mm f/2.8 bestellt. Es war eine der ersten Aufnahmen mit dieser Combo und es war wirklich schwierig den Schärfepunkt zu finden.
Die Nacht war klar und knackig, ohne Wolken und mit einem hellen Vollmond, darum sieht es auch ein bisschen wie eine Tagesaufnahme aus. Dieses Bild entstand aus 4 Aufnahmen, welche ich mit Fitswork gestackt habe, damit das Rauschen reduziert wird.

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Herbst 2014 – Job erledigt

Posted on November 20th, 2014

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber jetzt ist alles erledigt und alle Blätter sind abgeworfen. Ausser ein paar Besetzer die noch rumhängen.
Darum ist jetzt alles für den Winter bereit und der Schnee kann kommen. Es war nicht leicht das ganze Chlorophyll in den Hauptspeicher zurück zu saugen. Und die ganzen Abkopplungsmanöver waren dieses Jahr echt stressig. Nachdem ich dachte dieser Sommer war eh viel zu kalt und meine Früchte waren auch nur so kleine Schrummpeldinger weil ihnen das Licht fehlte, darum müsste ich mich auf einen langen Winter mit viel zu wenig Energie einstellen.
Aber dann war der Herbst weit besser und ich stoppte den vorprogrammierten Abkopplungsprozess und arbeitete hart um so viel Sonnenlicht zu tanken wie es ging. Zum Schluss hat ja alles noch rechtzeitig für diesen Winter geklappt. Also Leute, ich geh mal schlafen, wir sehen uns im Frühling.
– Euer Baum

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Flüssiger Himmel

Posted on November 19th, 2014

Heute war ein wirklich interessanter Sonnenuntergang. Beinahe der ganze Himmel war mit Wolken bedeckt, aber nicht die üblichen, hässlichen Novemberwolken, nein der Himmel sah schön marmoriert aus.
Die Sonne schien durch die Wolken, an manchen Stellen mehr als an anderen und das gab diese eindrückliche Struktur. Ich habe für dieses Bild eine 3er Belichtungsreihe gemacht und es in ein HDR umgerechnet. Aber dieses mal habe ich nicht meine schwere Canon 6D benutzt, sondern die Sony RX-100 III.
Und ich muss sagen, auf den ersten Blick bin ich recht begeistert von der Bildqualität. Das Rauschen scheint mir schon etwas stärker als beim Vollformat Sensor von Canon zu sein, aber wir reden hier von einer Point’n’Shoot Kamera mit einem 1″ Sensor. Ich werde in den nächsten Tagen noch ein paar Tests machen, damit ich sehe, wo sich die Sony einsortiert.

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Und es wurde rot

Posted on November 16th, 2014

Die Belohnung nach einem steilen Anstieg und einer kurzen Nacht, war der Ausblick auf die rot bemalten Berge von den ersten Sonnenstrahlen an diesem Tag.
Ich erreichte den Gipfel erst nachdem die Sonne bereits hinter dem Horizont unter gegangen war. Ich machte noch ein paar Bilder, baute mein Zelt auf und nahm noch ein kleines Nickerchen, da der Himmel noch von Wolken bedeckt war. Aber später war der Himmel klar und ich konnte ein paar atemberaubende Bilder schiessen, aber mehr dazu ein andermal. Nach einem weiteren Nickerchen konnte ich mich noch rechtzeitig aus dem Schlafsack wälzen um den Sonnenaufgang zu sehen.
Und es war wunderbar die ersten Lichtstrahlen mit ihrem roten Licht und den langen Schatten über den Tälern zu sehen. Zwischen zahlreichen Aufnahmen, es gab immer wieder eine andere interessante Beleuchtung zu sehen, packte ich meinen Plunder zusammen. Und dabei musste mir irgendwann das ganze Bündel mit den Heringen aus der Tasche gefallen sein. Ich suchte wie wild und fluchte rum, aber nichts da, sie blieben im hohen Gras verschwunden. Mist, nach so einem tollen Sonnenaufgang, so was. Ich nahm mein Rucksack und zog frustriert von dannen. Aber was war das? Da lagen sie, die Heringe, mitten im Gras vor mir und der Tag war gerettet! :)

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Die alte Kirche von Venasque

Posted on November 13th, 2014

Bei meinem letzten Aufenthalt in Frankreich, war ich in der Provence. Es sieht ein wenig wie in der Toskana aus, ausser dass hier französisch gesprochen wird, na ja es ist ja sowieso nahe der italienischen Grenze.
Wie auch immer, ich besuchte ein paar nette alte Städtchen unter anderem auch den Ort Venasque. Eine kleine Ortschaft auf einem Hügel mit schmalen Gässchen und einer alten Kirche, die im 17. Jahrhundert gebaut wurde und den gleichen Namen trägt, wie die berühmte Kathedrale in Paris, Notre Dame.
Ich benutzte mein Feisol Stativ mit der maximalen Höhe von beinahe 2 Metern und machte eine Belichtungsreihe für ein HDR Bild. Das Stativ ist auf dieser Höhe nicht mehr so stabil und schwingt gerne etwas nach. Darum nutzte ich den 10 Sekunden Timer um zu warten bis die Kamera wieder stabil war. Wenn man die Kamera auf dieser Höhe hat, kann man sie schön waagerecht ausrichten und bekommt keine stürzenden Linien, mehr oder weniger.

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